Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Dank Ihrer Unterstützung können wir unser Neubauprojekt realisieren!

Unsere veraltete Wasserwacht-Station ist an ihre Grenzen gestoßen. Ein Neubau war nötig. Die Finanzierungslücke des Neubaus von 58.000 € konnten wir durch Ihre Unterstützung schließen. Wir bedanken uns für Ihre Wertschätzung unserer Arbeit!

Der Abbruch der alten Station wurde im April 2026 durchgeführt. Die neue Rettungsstation befindet sich derzeit im Neubau. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2027 geplant.

  • Unser Neubaukonzept

    Der vorgesehene Neubau berücksichtigt die Entwicklung der Mitgliederzahlen und der Aktivitäten unserer Wasserwacht im Jugend-, Erwachsenen- und Bildungsbereich. Das Konzept entspricht den Anforderungen der Boots- und Rettungsgerätetechnik und aktuellen Standards der arbeitssicheren, geschlechtergetrennten und sozialadäquaten Ausgestaltung von Arbeitsstätten. Zudem wird damit jetzt auch Ganzjahresbetrieb möglich.

    Der Neubau mit Erd- und Obergeschoss soll eine Bootshalle für die zwei Rettungsboote, Sanitätsraum und Umkleiden, Schulungsraum und ein behindertengerechtes öffentliches WC umfassen.
    Nach umfangreichen Abklärungen mit dem städtebaulichen Gesamtkonzept der Gemeinde hat sich der bisherige Standort als weiterhin geeignet herausgestellt. Aufgrund der guten Sicht, der Ortsnähe und der Straßenanbindung ist unser aktueller Standort aus einsatztaktischer Sicht optimal.

  • Konzept-Details

    Der nötige Raum für unsere Aufgaben

    Eine Bootshalle für zwei Rettungsboote

    Schon vor dem Abriss der maroden und baufälligen Station in Oberndorf wurde das zweite Boot aus einsatztaktischen Gründen in den Sommermonaten ebenfalls in Steinebach stationiert – bisher aber nicht witterungsgeschützt und stets von allem wertvollen Rettungsgerät abgerüstet, an der Boje vor der Steinebacher Rettungsstation.

    Insbesondere bei den am Wörthsee oftmals auftretenden seeweiten Einsatzsituationen wie aufziehendem Gewitter oder Vermisstensuchen werden schnell beide Boote benötigt. Durch die Stationierung des zweiten Rettungsmittels ebenfalls in Steinebach wird nachweislich ein deutlicher Zeitvorteil für das Ausrücken erreicht.

    In der Vergangenheit mussten unsere nachrückenden Einsatzkräfte der Schnelleinsatzgruppe (SEG) mit Privat-PKW ohne Sonderwegerechte nach Oberndorf zum ehemals dort stationierten zweiten Boot fahren. Der durch die Stationierung in Steinebach entstandene Zeitvorteil liegt bei ca. 15 - 20 Minuten und ist damit gerade bei Vermisstensuchen im Wasser hochrelevant.

    Um diesen kritischen Zeitvorteil vollends auszunutzen, soll auch das zweite Boot in Zukunft voll ausgerüstet und somit einsatzklar in der Bootshalle untergebracht werden. Damit können im Notfall beide Boote schnellstmöglich ausrücken um Personen in Not zu finden und zu helfen
     

    Gemeinschafts-, Jugend- und Schulungsraum mit Funktisch und Küche

    Die neue Rettungsstation soll mit einem ganzjährig nutzbaren Gemeinschafts-, Jugend- und Schulungsraum ausgestattet werden, der primär von unserer Einsatzmannschaft und Jugend sowie für öffentliche Erste-Hilfe Ausbildungen des BRK am Ort genutzt wird.

    Der Gemeinschaftraum ist im Obergeschoss angesiedelt, um der Einsatzmannschaft einen uneingeschränkten Blick über den See zu gewähren. 
    Somit sind unsere Wachleiter in der Lage Einsätze vom Funktisch aus zu koordinieren. 

    Die neuen Räumlichkeiten dienen neben dem regulären Wachdienst den wöchentlichen Treffen der Kinder- und Jugendgruppen (bis zu 25 Teilnehmende pro Gruppe) und der gesamten Mannschaft (bis zu 35 Teilnehmer) bei regelmäßigen Dienstabenden, Aktiventreffen und Aus-/ Fortbildungsaktivitäten der Ortsgruppe.

    Der Raum soll zusätzlich als Schulungsraum für BRK-externe öffentliche Erste-Hilfe-Kurse dienen. Zudem wird der Gemeinschafts- Jugend- und Schulungsraum mit einer haushaltsähnlichen Küche ausgestattet.
     

    Geschlechtergetrennte Sanitärräume

    Die neue Station wird gemäß Arbeitsstättenrichtlinie (ASR) über geschlechtergetrennte Toiletten für die Mannschaft, die Jugend und die Teilnehmer an Schulungen verfügen. 

    Außerdem werden die Sanitärräume mit Duschmöglichkeiten nach den Vorgaben des Rettungsdienstes, zu dem die Wasserrettung gehört, ausgestattet.
     

    Sanitätsraum

    Im Erdgeschoss ist ein moderner Sanitätsraum für eine angemessene Patientenbehandlung geplant, der sowohl von der Bootshalle mit einem Spineboard als auch von außen mit einer Rettungsdiensttrage gut begehbar ist. 

    Umkleiden und Trocknungsraum

    Auch ausreichend Umkleiden für unsere Mitglieder mit persönlichen Spinten für die jeweilige persönliche Schutzausrüstung (PSA) sowie ein Trocknungsraum für die nassen Einsatzmittel sind vorgesehen. 

    Barrierefreies WC

    Zusätzlich soll ein barrierefreies und behindertengerechtes WC für die Öffentlichkeit errichtet werden.
     

Finanzierung

    • Wir freuen uns über die großzügige Unterstützung unseres Neubauprojektes durch den Landkreis und die drei Anrainergemeinden.

      • 300.000 € Katastrophenschutzförderung Landkreis Starnberg
      • 277.500 € der Gemeinden Wörthsee, Seefeld-Hechendorf und Inning am Ammersee

      Dazu kommen 240.500 € zusammengetragene Mittel aus den letzten Jahren. Darin enthalten sind auch die im Jahr 2025 gesammelten 58.000 € sowie Ihre zahlreichen weiteren Spenden. Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung unserer Arbeit.

  • Situation der alten Rettungsstation

    Unsere alte Rettungsstation wurde 1981 in Holzständerbauweise errichtet, sie war neben der Bootshalle mit einem Sanitätsraum, einer Gemeinschaftstoilette und einem kleinen Wachraum ausgestattet.

    Sie war nicht isoliert und nur schwer beheizbar. Die Liste der Unzulänglichkeiten war lang und unter den Bedingungen war es an dieser Wachstation fast unmöglich, unsere ehrenamtlichen Aufgaben optimal erfüllen zu können.

      • Es gab keine Unterbringungsmöglichkeit für unser zweites Rettungsboot
      • Fundament, Wände und Dach waren nicht wärmeisoliert und die Rettungsstation war nicht dauerhaft beheizbar
      • Wegen der unzureichenden Isolierung kam es trotz jährlicher Behandlung immer wieder erneut zu Schimmelbefall im Sanitätsraum
      • Rettungsmittel und Einsatzkleidung wurden bei kühlen Temperaturen nicht ausreichend trocken, nahmen Schaden oder mussten bei Mitgliedern zuhause getrocknet werden
      • Es fehlten Lagerungsmöglichkeiten für Ausrüstung und Einsatzmaterial
      • Die sanitären Einrichtungen waren in den kalten Wintermonaten nicht benutzbar
      • Es gab weder geschlechtergetrennte Sanitäranlagen noch Duschmöglichkeiten
      • Aus dem Wachraum war der See nicht einsehbar
      • Der Wach- und Aufenthaltsraum war zu klein für Jugendgruppenstunden oder Fortbildungsabende

Nach all diesen Sorgen und Problemen sind wir sehr froh eine gemeinsame Lösung gefunden zu haben. Dank der reichlichen Unterstützung konnten wir Anfang 2026 im April endlich mit dem Abriss der alten Rettungsstation in das Neubauprojekt starten. Wir bedanken uns ausdrücklich für das Verständnis unserer Herausforderungen, das Wohlwollen und den politischen Willen, eine langfristig gute Lösung für den Wasserrettungsdienst am Wörthsee zu finden.

Während der Bauphase sind wir selbstverständlich weiter für Sie im Einsatz und rund um die Uhr über die 112 erreichbar. Vielen herzlichen Dank an den Seglerverein Wörthsee für die Möglichkeit eins unserer Boote und unser Material für den Einsatz und den Wachdienst dort lagern zu können.

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